Zertifizierung Plastische Chirurgie Hamburg

Die OP: kleine und große Bauchdeckenplastik · Hamburg

Bauchdeckenplastik: die Operation im Überblick

Bei der Bauchdeckenstraffung handelt es sich in den meisten Fällen um eine mittelgroße, stationäre Operation, die etwa 2–3 Stunden dauert. Hierbei kann nicht nur die überschüssige Haut entfernt, sondern auch die Bauchdecke selbst durch spezielle Nähte gestrafft werden. Die Narbe kann abhängig von den Gewohnheiten der Patientinnen entweder weitestgehend gerade verlaufend und tiefer angelegt oder auch bogenförmig gebildet werden. Gleichzeitig ist eine Neuformung des Schamhügels möglich und zum harmonischen Körperbild auch erwünscht.

Häufig ist es bei dieser OP sinnvoll, auch Fett an den Flanken und am Bauch abzusaugen. So lassen sich bestimmte Bereiche wie Taille, Flanken und auch die Bauchkontur so modellieren, dass ein harmonisches und natürlich aussehendes Ergebnis entsteht.

Wir sind spezialisiert auf Bauchdeckenstraffungen und stehen Ihnen in unserer Hamburger Praxisklinik für Plastische Chirurgie gern zur Seite. 

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Große Bauchdeckenplastik

Bei der Bauchdeckenplastik setzen wir häufig am Unterbauch einen quer verlaufenden Schnitt. Den Bauchnabel lösen wir vom benachbarten Gewebe durch einen zusätzlichen Schnitt. Anschließend wird das überschüssige Gewebe oberhalb des Muskels frei präpariert und entfernt.

Das Gewebe oberhalb des Muskels wird über die gesamte Bauchdecke freigelegt. Jetzt können wir es wie „ein Hemd über die Hose” nach unten ziehen und das überschüssige Gewebe unten beseitigen. Für den Nabel schaffen wir eine neue Öffnung, durch die er dann wieder an der Bauchdecke fixiert wird.

Wenn nötig, erfolgt dabei auch die Straffung des Bindegewebes zwischen den Bauchmuskeln (Korrektur der Rektusdiastase). In einigen Fällen wird gleichzeitig eine Fettabsaugung der Bauchdecke durchgeführt.

Kleine Bauchdeckenplastik

(Mini-Bauchdeckenplastik / untere Bauchdeckenplastik)

In einigen Fällen befindet sich die Erschlaffung der Haut vorwiegend am Unterbauch. Am Oberbauch ist das Gewebe noch fest und legt sich um den Nabel nicht in die Falten. Dann könnte eine „kleine“ Variante der Bauchstraffung die richtige Entscheidung für Sie sein. Das Gewebe wird auch hier oberhalb der Muskulatur durch einen Unterbauchschnitt abgelöst – jedoch nur bis zum Nabel. Vermehrtes Fettgewebe bei fehlender Hauterschlaffung am Oberbauch könnte abgesaugt werden.

Eine Kombination mit einer Fettabsaugung an den Seiten ist möglich und gelegentlich für ein gutes Resultat auch notwendig. Diese Operation ist mit einem geringeren Aufwand verbunden, die Narbe um den Nabel wird vermieden und ist bei ansonsten gesunden Patientinnen auch als ambulante Operation durchführbar.

Hat die Patientin auch Hautüberschüsse oberhalb des Nabels, kommt diese Methode jedoch nicht infrage. Stattdessen ist in solchen Fällen eine vollständige Bauchdeckenstraffung sinnvoll.

Was passiert nach der OP?

In der Regel werden Drainagen in die Wundhöhle eingelegt und am Folgetag wieder herausgenommen. Bei der Entfernung entstehen keine Schmerzen. Direkt nach der OP erhalten die Patientinnen Schmerzmittel über die Vene.

Zeitgleich nimmt die Patientin aber auch Schmerzmittel in Tablettenform ein, sodass für die Zeit zu Hause jede ein individuelles Schmerzmittelkonzept je nach Bedarf bekommt. Nach der OP ist auch eine Thromboseprophylaxe vorgesehen, in der Regel eine Woche lang. Auch in diesem Fall berücksichtigen wir individuelle Faktoren und passen die Therapie an sie an.

Nach der Bauchdeckenstraffung folgt üblicherweise ein stationärer Aufenthalt von 1–2 Tagen. Sie müssen sich ca. 2 Wochen schonen und rund 3 Monate lang einen Kompressionsmieder tragen. Etwa 1 Monat lang dürfen Sie keinen Sport treiben. Bei gleichzeitiger Korrektur der Rektusdiastase müssen Sie 3 Monate lang Ihre Bauchmuskulatur schonen (z.B. nicht schwerer als 10 kg heben). Insgesamt dauert es circa ein Jahr, bis die Narben verblassen und das endgültige Ergebnis sichtbar ist. 

Bis zur Wundheilung erfolgen regelmäßige Nachkontrollen, anschließend noch je eine weitere Untersuchung nach 3 Monaten und nach 1 Jahr. Ein Fadenzug ist nicht notwendig, da resorbierbares Nahtmaterial verwendet wird, das vollständig vom Körper abgebaut werden kann. 

Ist ein stationärer aufenthalt für die OP notwendig?

Es handelt sich hierbei um einen größeren Weichgewebseingriff, daher ist eine stationäre Behandlung sehr sinnvoll. Unser Operationssaal als auch die Räumlichkeiten unserer Praxisklinik in Hamburg sind für solche Eingriffe optimal ausgestattet.

 

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