Hauttumoren

In den letzten Jahren zeigt sich eine stetige Zunahme an Hautkrebserkrankungsfälle. Insbesondere der sogenannter weißer Hautkrebs (Basaliom und Spinaliom) sind im Vormarsch. Viele diese Tumoren sind aufgrund einer intensiven Sonneneinstrahlung kombiniert mit einem hellen Hauttyp entstanden. Vorzugsweise findet man diese Tumoren im Gesicht und im Kopfbereich gefolgt von den Extremitäten und Körperstamm. Häufig fällt die Veränderung relativ lange den Patienten gar nicht auf. Nicht selten werden diese Tumoren Monate gar Jahre als nicht abheilende Verkrustungen, „Pickel“, alte Verletzungen, alte Narben oder auch nur als „juckende Stelle“ bezeichnet und nicht ernst genommen.

Die operative Therapie dieser Tumoren läuft in enger Kooperation mit Hautärzten. Die kleinere Veränderungen können in den meisten Fällen bereits ambulant beim Hautarzt entfernt werden. In vielen Fällen gibt es sogar die Möglichkeit der konservativen Therapie, die dann ebenso von den Hautärzten vorgenommen wird. Kniffliger wird es, wenn es sich um größere Hauttumoren im Gesicht, an den Augenlidern, an der Nase oder am Ohr handelt. Da es hier in einem kleinen anatomischen Gebiet nicht nur um die Tumorentfernung sondern auch um Erhalt der Funktion und Ästhetik geht, stellen diese eine besondere operative Herausforderung dar. Hier sind dann die Kenntnisse und Erfahrungen des plastischen Chirurgen gefragt.

Abhängig von der Tumorart und der Lokalisation kommen unterschiedliche Techniken zum Einsatz. Im Kopfbereich werden nach der vollständigen Tumorentfernung sehr häufig zur Rekonstruktion lokale Lappenplastiken oder Hauttransplantate angewandt. Hier geht es neben der vollständigen Tumorentfernung um ein möglichst optimales ästhetisches Ergebnis bei gleichzeitigem Erhalt der Funktion.

Das entfernte Gewebe wird immer zu einem Labor der Dermatopathologie zur Aufarbeitung geschickt. Hierbei handelt es sich um speziell ausgebildeten Hautärzte, die tiefreichende Kenntnisse sowohl im Bereich der Dermatologie als auch Histopathologie haben. Die Präparate werden nach der sogenannten Mohr`schen Technik aufgearbeitet, d.h. das alle Ränder des Präparates werden nach vorheriger topographischer Markierung intraoperativ genaustens untersucht. So kann eine vollständige Entfernung festgestellt und das Rezidivrisiko minimiert werden. 

Da auch weiße Hautkrebsarten wieder auftreten oder an anderen Stellen der sonnengeschädigten Haut entstehen können, ist eine regelmäßige hautärztliche Nachsorge notwendig. Abhängig vom Tumortyp bekommen Sie nach der Operation die ersten Informationen wie häufig so eine Nachsorge stattfinden sollte.

 

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