Zertifizierung Plastische Chirurgie Hamburg

Brustchirurgie (Männer)

Brustchirurgie bei Männern

Gynäkomastie: Brustwachstum beim Mann


Wie fühlt man sich, wenn die männliche Brust weibliche Formen annimmt? Stört es einen? Macht es gar Beschwerden wie Schmerzen bei Berührungen? All das ist möglich.

Nicht nur Frauen können unter Veränderungen der Brust leiden. Auch bei Männern kommt es gelegentlich zum Brustwachstum oder Erschlaffung des Brustgewebes, beispielsweise nach einer Gewichtsreduktion.

Formen der Gynäkomastie

Sehr häufig ist die vergrößerte Brust einfach nur durch die Zunahme des Fettgewebes verursacht. D. h. es hat ernährungstechnische Gründe und das Problem würde mit einer Gewichtsreduktion ebenso verringert werden können. Das nennt man dann Pseudogynäkomastie.

Die wahre Gynäkomastie ist eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Bei den Babys, in der Pubertät (Pubertätsgynäkomastie) und im Alter ist es häufig normal. Aber auch bei erwachsenen Männern kommt eine Brustvergrößerung vor und kann auf Hormonungleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Geschlechtshormonen hindeuten. Medikamente, Leber- ,Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen, Tumore, genetische Erkrankungen und auch Alkoholkonsum sollten hier als Gründe in Betracht gezogen werden. Selten kann auch bei einem Mann Brustkrebs auftreten.

Ursachen und Diagnostik der Gynäkomastie

Bei einer Gynäkomastie, die länger besteht, beidseitig auftritt, schmerzfrei ist und insbesondere im typischen Altersabschnitt (Baby, Pubertät, Alter), ist eine intensive Diagnostik nicht unbedingt notwendig. Vor allem in der Pubertät sollte eine spontane Rückbildung der Drüse abgewartet werden. Wenn sich jedoch nur eine Brust vergrößert oder bei schnell entstehenden Veränderungen, sollte eine Diagnostik durchgeführt werden. Medikamentenanamnese, Ausschluss andauernder mechanischer Reizung, endokrinologische Untersuchung, Bildgebung (z.B. Ultraschall der Brust) sind in diesen Fällen sinnvoll. Wenn eine klare Ursache für Brustvergrößerung vorliegt, können entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Bei einer idiopathischen Gynäkomastie (ohne bekannten Grund) hängt der Behandlungsbedarf von den Beschwerden ab. Bei Schmerzen, knotigen Veränderungen oder wenn die Situation psychisch sehr belastend ist, kann eine operative Therapie erwogen werden.

Behandlungsmethoden 

Entfernung der Brustdrüse (subkutane Mastektomie): Bei dieser Methode wird die männliche Brustdrüse durch einen bogenförmigen Schnitt herum der Mamille an der Grenze von dunkler zur hellen Haut entfernt. Grundsätzlich wird das meiste des Drüsengewebes entfernt. Gleichzeitig kann eine konturangleichende Fettabsaugung am Brustkorb durchgeführt werden.

Perimamilläre Straffung:
Bei geringfügiger Erschlaffung der Brusthaut sollte manchmal zusätzlich eine Straffung der Haut um die Mamille durchgeführt werden. Dabei wird kreisförmig um die Mamille die Haut entfernt, anschließend gerafft und wieder um die Mamille zusammengenäht. Anschließend befindet sich die Narbe direkt an der Grenze der dunklen Haut der Mamille und der hellen Brusthaut.

Straffung der Brust mit einer bogenförmigen vertikalen Narbe:
Wenn es zu ausgedehnten Hautüberschüssen gekommen ist, kann diese um die Mamille und auch bogenförmig nach unten bis seitlich in die Unterbrustfalte entfernt werden. Dabei werden gleichzeitig das Brustgewebe und die überschüssige Haut vollständig entfernt und die Mamille wieder an die anatomisch korrekte Stelle platziert. Zum Schluß verbleiben die Narben um die Mamille herum und hockeyschlägerförmig nach unten-außen reichend.

Straffung der Brust mit einer „umgekehrten T-Narbe“:
Bei einer erheblichen Brustvergrößerung und -erschlaffung ist eine großflächige Straffung und Neuformung der Brust bei gleichzeitigem Neupositionieren der Mamille notwendig. Insgesamt behält man nach der Operation eine Narbe um die Mamille herum, eine senkrecht von der Mamille in die Unterbrustfalte reichend und eine in der Unterbrustfalte.

Oberes Bodylift:
Bei noch ausgeprägteren Hautüberschüssen, z.B. nach erfolgreicher Gewichtsabnahme, kann auch eine Armstraffung, eine Hautstraffung am seitlichen Brustkorb oder gar am Rücken gleichzeitig notwendig werden.

Alternative Fettabsaugung:
Bei einer Pseudogynäkomastie kann häufig die alleinige Fettabsaugung zum Ziel führen. Dann sind nur ganz kleine (ca. 5mm große) Schnitte zur Operation notwendig. Das Fettgewebe wird durch diese Schnitte zuerst mit Flüssigkeit und Gefäße verengenden Medikamenten unterspritzt und anschließend das gelöste Fettgewebe abgesaugt.

Kurzinfo: Operation

  • OP-Dauer
    1-2 Stundenweitere Info

  • Narkoseart
    lokale Betäubung/Dämmerschlaf/Vollnarkoseweitere Info

  • Stationärer Aufenthalt
    1 Tagweitere Info

  • Abheilung
    ca. 1 - 2 Wochen weitere Info

  • Volle Belastbarkeit
    nach 3-4 Wochen weitere Info

 

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