Unsere Behandlungen der Brust

Top Surgery in Hamburg – Maskulinisierende Brustangleichung

Was wir für Sie tun können

Ihre Brust passt nicht zu Ihrem Geschlechtsempfinden?

Viele transmaskuline, nicht-binäre und genderqueere Personen erleben ihre Brust als Quelle von Leidensdruck. Das tägliche Binden, die Einschränkung beim Sport, der Blick in den Spiegel – all das kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Top Surgery in Hamburg bietet Ihnen die Möglichkeit, diesen Leidensdruck hinter sich zu lassen. In einem geschützten Rahmen beraten wir Sie offen und ohne Vorurteile. Uns geht es darum, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden, die zu Ihrer Identität, Ihrem Körper und Ihren Vorstellungen passt. Jeder Mensch bringt eine eigene Geschichte mit – und genau so gehen wir an Ihre Beratung heran: persönlich, respektvoll und auf Augenhöhe.

Wenn Sie sich über die Mastektomie in Hamburg informieren möchten, sind Sie hier richtig. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

Was ist Top Surgery?

Top Surgery bezeichnet die chirurgische Entfernung des Brustdrüsengewebes und die Neugestaltung der Brust zu einer flachen oder maskulin konturierten Brust. Der medizinische Fachbegriff lautet maskulinisierende Mastektomie. Im Kern geht es darum, die Brustform an das empfundene Geschlecht anzugleichen – mit dem Ziel, Geschlechtsdysphorie zu lindern und das körperliche Wohlbefinden zu steigern.

Abgrenzung zur onkologischen Mastektomie

Die Top Surgery unterscheidet sich grundlegend von der Mastektomie bei Brustkrebs. Während bei einer onkologischen Mastektomie die vollständige Entfernung des Brustgewebes im Vordergrund steht, um Tumorgewebe zu beseitigen, verfolgt die maskulinisierende Mastektomie ein rekonstruktiv-ästhetisches Ziel. Die Brustwarzen werden in der Regel erhalten und neu positioniert, die Brustkontur wird an männliche Proportionen angepasst, und die Narbenführung wird so geplant, dass sie möglichst unauffällig verläuft. Die chirurgischen Techniken, die Zielsetzung und die Nachsorge unterscheiden sich daher erheblich.

Für wen ist Top Surgery geeignet?

Transmaskuline Personen

Die Top Surgery richtet sich an Transmänner und transmaskuline Personen, die ihre Brust als nicht passend zu ihrer Geschlechtsidentität erleben. Die Operation kann unabhängig davon durchgeführt werden, ob bereits eine Hormontherapie mit Testosteron begonnen wurde. Eine Testosteronbehandlung ist keine Voraussetzung für den Eingriff – die Entscheidung darüber treffen Sie selbst, gemeinsam mit Ihrem behandelnden Ärztinnenteam.

Nicht-binäre und genderqueere Personen

Auch nicht-binäre Personen können unter ihrer Brustform leiden und von einer Top Surgery profitieren. Das gewünschte Ergebnis muss nicht zwingend eine vollständig flache Brust sein – manche Menschen wünschen sich eine reduzierte, aber nicht komplett flache Brustkontur (sogenannte Non-Flat Top Surgery). Ihr individueller Wunsch steht im Mittelpunkt der Planung.

Self-Consent: Ihre Entscheidung zählt

Das Modell des Self-Consent basiert auf dem Grundsatz der informierten Einwilligung. Sie selbst sind die Person, die am besten weiß, was Sie brauchen. Im Beratungsgespräch klären wir gemeinsam, ob der Eingriff medizinisch sinnvoll und für Sie der richtige Schritt ist. Wir setzen dabei auf offene Kommunikation statt auf starre Strukturen. Für die Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen wird in der Regel weiterhin ein Indikationsschreiben benötigt – doch die Entscheidung, ob Sie diesen Weg gehen möchten, liegt bei Ihnen.

OP-Methoden: Welche Technik passt zu Ihnen?

Die Wahl der Operationsmethode hängt von mehreren Faktoren ab: Brustgröße, Hautelastizität, Körperbau und Ihr persönliches Wunschergebnis. Im Beratungsgespräch wird die für Sie passende Technik gemeinsam besprochen.

Double Incision mit freier Brustwarzentransplantation

Die Double Incision ist die am häufigsten angewandte Methode bei mittlerer bis großer Brust. Dabei werden zwei horizontale Schnitte unterhalb und oberhalb der Brust gesetzt, das Drüsengewebe wird entfernt, überschüssige Haut wird gestrafft und die Brustwarzen werden als freie Transplantate an die gewünschte Position versetzt. Diese Technik ermöglicht eine sehr flache Brustkontur und eine gute Kontrolle über die Gewebeentfernung. Die Narben verlaufen horizontal über die Brust und verblassen im Laufe der Monate. Häufig zeigt sich oben aussen an der Brust eine Falte: Diese wird während der Operation ebenfalls gelöst und bei Bedarf Fettgewebe zur Angleichung abgesaugt.

Periareolär (Schlüsselloch-Technik)

Bei kleineren Brüsten mit guter Hautelastizität kann die periareoläre Technik (Mamillenrandschnitt) in Betracht kommen. Der Schnitt wird um den Brustwarzenhof herum geführt, das Drüsengewebe wird durch diese Öffnung entfernt. Die Brustwarze bleibt an ihrem Stiel und wird nicht frei transplantiert, wodurch die Sensibilität häufig besser erhalten bleibt. Die Narbe verläuft entlang des Brustwarzenhofes und ist meist wenig sichtbar. Diese Methode eignet sich allerdings nur für eine begrenzte Brustgröße.

T-Schnitt (Ankerschnitt)

Die T-Anchor-Methode kombiniert einen Schnitt entlang der Brustumschlagfalte mit einem vertikalen Schnitt nach oben zur Brustwarze. Sie kommt bei Personen mit größerem Hautüberschuss oder besonderer Brustanatomie zum Einsatz. Die Brustwarze kann je nach Situation gestielt oder als freies Transplantat versetzt werden. Diese Technik bietet dem Chirurgin einen guten Zugang zur Gewebeentfernung bei gleichzeitiger Kontrolle über die Hautstraffung. Wir verwenden diese Methode nur bei non-flat Mastektomie an.

Non-Flat Top Surgery

Nicht jede Person wünscht sich eine vollständig flache Brust. Bei der Non-Flat Top Surgery wird bewusst eine geringe Restkontur belassen. Dies kann für nicht-binäre oder genderqueere Personen das gewünschte Ergebnis sein. Die Technik wird individuell angepasst – je nachdem, wie viel Volumen erhalten bleiben soll. Hier können die Grenzen zur Brustverkleinerung (Mammareduktionsplastik) fließend sein.

Ergänzende Maßnahmen

In manchen Fällen kann eine Liposuktion (Fettabsaugung) im seitlichen Brustbereich oder im Achselbereich das Ergebnis verfeinern. Dieses ist in den meisten Fällen notwendig, wo die präaxilläre Falte vorliegt (die Falte oben-aussen an der Brust). Auch eine spätere Narbenkorrektur oder ein Lipofilling – also die Unterspritzung mit Eigenfett zur Konturoptimierung – kann sinnvoll sein, wenn nach der Heilung kleine Unregelmäßigkeiten bestehen. Auch wenn Dog-Ears an Narbenenden sehr selten sind, können sie ein Jahr nach der Operation problemlos in lokaler Betäubung korrigiert werden.

Ablauf: Von der Beratung bis zum OP-Tag

Beratungsgespräch

Alles beginnt mit einem persönlichen Beratungsgespräch bei uns in den Praxisräumen oder online. Hier lernen wir Sie kennen, hören Ihnen zu und besprechen Ihre Wünsche und Erwartungen. Wir zeigen Ihnen die verschiedenen Top Surgery Methoden auf, beurteilen Ihre Anatomie und empfehlen eine Technik, die zu Ihrem Körper und Ihrem Ziel passt. Auch Fragen zur Kostenübernahme, zum Indikationsschreiben und zum zeitlichen Rahmen klären wir in diesem Gespräch. Bringen Sie gern alle Fragen mit, die Ihnen auf dem Herzen liegen – es gibt keine falschen Fragen.

Vorbereitung auf die Operation

Vor dem Eingriff erhalten Sie eine ausführliche Aufklärung über Risiken, Ablauf und Nachsorge. Je nach individueller Situation werden Laborwerte erhoben und ein Anästhesie-Gespräch geführt. Falls Sie rauchen, wird dringend empfohlen, mindestens vier Wochen vor der Operation damit aufzuhören, da Nikotin die Wundheilung und Durchblutung des Gewebes erheblich beeinträchtigt. Blutverdünnende Medikamente sollten nach ärztlicher Rücksprache rechtzeitig abgesetzt werden. Wir geben Ihnen eine Checkliste an die Hand, damit Sie gut vorbereitet in den OP-Tag gehen.

Der OP-Tag

Die maskulinisierende Mastektomie wird unter Vollnarkose durchgeführt. Je nach Methode dauert der Eingriff zwischen eineinhalb und drei Stunden. Nach der Operation werden Drainagen gelegt, die Wundflüssigkeit ableiten. Sie erhalten ein Kompressionsmieder, das die Heilung unterstützt. In der Regel bleiben Sie für eine oder zwei Nächte zur Beobachtung in der Klinik, bevor Sie am nächsten Tag nach Hause entlassen werden.

Nachsorge und Heilungsverlauf

Die sorgfältige Nachsorge ist ein wesentlicher Baustein für ein gutes Ergebnis. In den Wochen und Monaten nach der Operation durchläuft Ihr Körper verschiedene Heilungsphasen.

Woche 1: Ruhe und Schonung

In der ersten Woche nach der Top Surgery stehen Ruhe und Schonung im Vordergrund. Schwellungen, Blutergüsse und ein Spannungsgefühl in der Brust sind normal. Die Drainagen werden in der Regel nach wenigen Tagen entfernt. Schmerzmittel helfen, die ersten Tage gut zu überbrücken. Sie sollten die Arme sollten am Oberkörper bleiben und nicht über Schulterhöhe heben sowie keine schweren Gegenstände tragen. Das Kompressionsmieder wird rund um die Uhr getragen.

Woche 2 bis 4: Langsame Rückkehr in den Alltag

Die Schwellungen gehen nach und nach zurück. Leichte Alltagsaktivitäten sind meist ab der zweiten Woche wieder möglich. Sport und körperlich anstrengende Tätigkeiten bleiben weiterhin tabu. Die Fäden müssen nicht gezogen werden, da selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet wurde. Gelegentlich müssen nach etwa zwei Wochen einzelne Fadenknoten entfernt werden. Kontrolltermine stellen sicher, dass die Heilung wie geplant verläuft. Die Kontrollen können teilweise auch online erfolgen, um lange Anfahrtswege zu vermeiden. Das Kompressionsmieder sollten Sie je nach ärztlicher Empfehlung sechs bis acht Wochen tragen.

Monat 2 bis 6: Narbenreifung und Endergebnis

Die Narben durchlaufen in den ersten Monaten eine Reifungsphase. Sie sind zunächst gerötet und können leicht erhaben sein. Mit der Zeit verblassen sie und werden flacher. Eine konsequente Narbenpflege mit Silikonpflastern oder speziellen Narbencremes unterstützt diesen Prozess. Die endgültige Brustkontur zeigt sich nach etwa drei bis sechs Monaten, wenn alle Schwellungen vollständig abgeklungen sind. Auch die Sensibilität in der Brust und den Brustwarzen kann sich über Monate hinweg weiterentwickeln. Gelegentlich ist das Lasern der Narben notwendig. Bei Bedarf bieten wir dieses für Patient:innen, die bei uns operiert worden sind, als kostenfreie Zusatzleistung an.

Ergebnisse: Was Sie erwarten können

Ästhetisches Ergebnis

Das Ziel der Top Surgery ist eine Brustkontur, die zu Ihrer Identität passt und Ihren Wunschvorstellungen entspricht. Bei der Double Incision entsteht eine flache, maskulin konturierte Brust mit neu positionierten Brustwarzen. Bei der periareolärer Technik ist das Ergebnis ebenfalls flach, mit weniger sichtbaren Narben. Die endgültige Form zeigt sich nach der vollständigen Abschwellung – planen Sie hierfür drei bis sechs Monate ein. Individuelle Faktoren wie Hautelastizität, Körperbau und Heilungsverlauf beeinflussen das Ergebnis. In Ihrem Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen Vorher-Nachher-Bilder vergleichbarer Ausgangssituationen, damit Sie eine realistische Vorstellung entwickeln können.

Psychisches Wohlbefinden

Studien zeigen, dass die maskulinisierende Mastektomie bei transmaskulinen Personen zu einer deutlichen Reduktion der Geschlechtsdysphorie und einer Verbesserung der Lebensqualität führt. Viele Betroffene berichten, dass sie sich nach der Operation zum ersten Mal frei bewegen können – ohne Binder, ohne ständige Selbstbeobachtung. Das Gefühl, den eigenen Körper im Spiegel wiederzuerkennen, kann tiefgreifend sein. Gleichzeitig möchten wir ehrlich sein: Eine Operation löst nicht alle Probleme. Wenn Sie sich psychotherapeutische Begleitung wünschen, unterstützen wir Sie gern bei der Suche nach passenden Angeboten.

Risiken und Komplikationen

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei der Top Surgery Risiken. Wir möchten Sie offen und vollständig darüber informieren, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Allgemeine Operationsrisiken

Zu den allgemeinen Risiken zählen Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen und Reaktionen auf die Narkose. Diese Komplikationen treten selten auf, können aber bei jedem chirurgischen Eingriff vorkommen.

Spezifische Risiken der Top Surgery

  • Sensibilitätsverlust: Besonders bei der Double Incision mit freier Brustwarzentransplantation kann die Empfindungsfähigkeit der Brustwarzen eingeschränkt sein oder vollständig verloren gehen. Bei der periareolärer Technik ist die Wahrscheinlichkeit, die Sensibilität zu erhalten, höher.
  • Narbenbildung: Die Narbenqualität hängt von Ihrer individuellen Veranlagung, der Operationstechnik und der Narbenpflege ab. In seltenen Fällen können hypertrophe Narben oder Keloide entstehen.
  • Asymmetrie: Leichte Seitendifferenzen in der Brustkontur oder der Brustwarzenpositon können vorkommen. Kleinere Korrekturen sind in der Regel möglich.
  • Konturdeformitäten: Unregelmäßigkeiten in der Brustoberfläche, sogenannte Dellen oder Einziehungen, können auftreten und gegebenenfalls durch Lipofilling korrigiert werden.
  • Serome und Hämatome: Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut können sich nach der Operation bilden und müssen gelegentlich punktiert werden.
  • Brustwarzennekrose: Bei der freien Transplantation besteht ein geringes Risiko, dass das Transplantat nicht vollständig anwächst.

Wir besprechen alle Risiken ausführlich im Aufklärungsgespräch vor der Operation. Durch sorgfältige Planung, eine erfahrene chirurgische Technik und die Einhaltung der Nachsorgeanweisungen lassen sich viele Komplikationen vermeiden oder frühzeitig behandeln.

Top Surgery Kosten

Was kostet die Top Surgery?

Die Top Surgery Kosten liegen bei 7.000 – 8.000 €. Der genaue Preis richtet sich nach der gewählten Methode, dem Umfang des Eingriffs und eventuellen ergänzenden Maßnahmen wie einer Liposuktion. Im Beratungsgespräch erhalten Sie einen individuellen Kostenvoranschlag, der alle Leistungen transparent aufschlüsselt.

Kostenübernahme durch die GKV

Gesetzlich Versicherte können bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Voraussetzung ist in der Regel ein Indikationsschreiben eines Psychotherapeut:in oder Psychiater:in, das die Diagnose Geschlechtsinkongruenz bestätigt und die medizinische Notwendigkeit des Eingriffs begründet. Die Bearbeitungsdauer variiert je nach Krankenkasse. Wir unterstützen Sie bei den formalen Schritten und der Zusammenstellung der nötigen Unterlagen.

Kostenübernahme durch die PKV

Auch privat Versicherte können je nach Vertragsbedingungen eine Erstattung beantragen. Die Voraussetzungen und der Umfang der Kostenübernahme unterscheiden sich je nach Tarif. Wir empfehlen, frühzeitig Kontakt mit Ihrer Versicherung aufzunehmen und die Übernahmebedingungen zu klären.

Hinweis für nicht-binäre Personen

Das Bundessozialgericht (BSG) hat im Oktober 2023 entschieden, dass geschlechtsangleichende Operationen für nicht-binäre Personen derzeit keine Kassenleistung der GKV sind, da eine Empfehlung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) fehlt. Das bedeutet: Wenn Sie sich als nicht-binär identifizieren und eine Top Surgery über die gesetzliche Krankenkasse abrechnen möchten, ist dies aktuell mit Hürden verbunden. Wir informieren Sie im Beratungsgespräch über den aktuellen Stand und mögliche Wege. Sollte sich die Rechtslage ändern, passen wir unsere Beratung entsprechend an.

 

Frau-zu-Mann-Mastektomie (FzM) Behandlung

Beratungsgespräch vereinbaren

Sie möchten den nächsten Schritt gehen? Wir sind für Sie da. In einem persönlichen Beratungsgespräch nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen, Ihre Geschichte und Ihre Wünsche. Ob telefonisch, per Videocall oder vor Ort in Hamburg – wählen Sie den Weg, der sich für Sie am besten anfühlt.

Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie Ihren Termin. Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.

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Ihr Überblick zur Mastektomie

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OP-Dauer

ca. 1,5 - 2 Stunden

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Stationärer Aufenthalt

2 - 3 Tage

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Volle Belastbarkeit

ca. 2 Monate

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Narkoseart

Vollnarkose (seltener auch in lokaler Betäubung möglich)

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Abheilung

ca. 2 Wochen

Hochmoderne Praxisklinik für maximale Sicherheit und schonende Behandlung

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Die Bergedorfer Praxisklinik für Plastische Chirurgie in Hamburg ist nach neuesten medizinischen Qualitätsansprüchen strukturiert und optimal für die Durchführung von geschlechtsangleichenden Operationen ausgestattet. Sie ist als Privatklinik nach §30 GewO konzessioniert und verfügt über modernste Technologie für ambulante und stationäre Operationen.

Wir freuen uns, Sie in unseren hellen Räumlichkeiten zu empfangen. Die professionelle und diskrete Atmosphäre und unser freundliches Team sorgen dafür, dass unsere Patient:innen sich jederzeit wohlfühlen. Nach der Behandlung in unserem hochmodernen OP-Saal stehen ein Aufwachbereich mit postoperativer Überwachung sowie – bei stationärer Aufnahme – komfortable Patientenzimmer mit Bad für Sie bereit. Auf diese Weise verbindet die Bergedorfer Praxisklinik für Plastische Chirurgie die hohen Behandlungsstandards einer Klinik mit
der individuellen und persönlichen Betreuung einer Facharztpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Sie haben Fragen?
Kein Problem!

Für die Operation selbst ist kein Indikationsschreiben zwingend erforderlich – Sie können sich auch als Selbstzahler:in behandeln lassen. Wenn Sie jedoch eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse anstreben, wird ein Indikationsschreiben benötigt. Dieses Schreiben wird von einem Psychotherapeut:in oder Psychiater:in ausgestellt und bestätigt die Diagnose Geschlechtsinkongruenz sowie die medizinische Notwendigkeit der Mastektomie. Die genauen Anforderungen können je nach Krankenkasse variieren. Manche Kassen verlangen zusätzlich eine gutachterliche Stellungnahme. Wir beraten Sie gern dazu, welche Unterlagen in Ihrem Fall nötig sind, und unterstützen Sie bei der Antragstellung.

Self-Consent bedeutet, dass Sie als mündige Person selbst entscheiden, ob eine Top Surgery der richtige Schritt für Sie ist. Das Konzept beruht auf dem Prinzip der informierten Einwilligung (Self-Consent): Sie werden umfassend über den Eingriff, die Risiken und die Alternativen aufgeklärt – und treffen dann Ihre Entscheidung. Das heißt nicht, dass keine ärztliche Beurteilung stattfindet. Vielmehr geht es darum, dass Ihre Selbsteinschätzung ernst genommen wird und nicht durch langwierige Begutachtungsverfahren ersetzt werden muss. In unserer Praxis begegnen wir Ihnen auf Augenhöhe und respektieren Ihren Weg – unabhängig davon, ob Sie bereits Therapieerfahrung haben oder nicht.

Nein. Eine Hormonersatztherapie (HRT) mit Testosteron ist keine Voraussetzung für die Top Surgery. Manche Personen entscheiden sich bewusst gegen eine Hormontherapie oder möchten die Mastektomie als ersten Schritt ihrer Transition durchführen. Die Operation kann unabhängig vom Hormonstatus geplant und durchgeführt werden. Testosteron kann bestimmte Auswirkungen auf die Haut und das Gewebe haben – etwa eine festere Hautstruktur –, was die OP-Planung beeinflussen kann. Ihre Chirurgin berücksichtigt dies bei der Wahl der Methode.

Ja. Die Top Surgery steht allen Personen offen, die unter ihrer Brustform leiden – unabhängig davon, ob sie sich als Transmann, nicht-binär, genderqueer oder anders identifizieren. Auch eine Non-Flat Top Surgery, bei der bewusst eine geringe Restkontur belassen wird, ist möglich. Wir planen den Eingriff nach Ihren individuellen Vorstellungen. Bei der Kostenübernahme durch die GKV gelten für nicht-binäre Personen aktuell besondere Bedingungen. Als Selbstzahler:in können Sie die Operation jederzeit durchführen lassen.

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit hängt von Ihrem Beruf und der gewählten Methode ab. Bei Bürotätigkeiten können viele Personen nach ein bis zwei Wochen wieder arbeiten. Bei körperlich anstrengenden Berufen sollten Sie mit vier bis sechs Wochen rechnen. Sport ist in der Regel nach sechs bis acht Wochen wieder möglich – zunächst mit leichtem Training, schweres Krafttraining erst nach ärztlicher Freigabe. Wir geben Ihnen im Beratungsgespräch eine individuelle Einschätzung.

Die Narbenbildung hängt von der Operationsmethode ab. Bei der Double Incision verlaufen die Narben horizontal über die Brust, meist entlang der unteren Brustkontur. Bei der periareolärer Technik beschränkt sich die Narbe auf den Bereich um den Brustwarzenhof. Beim T-Schnitt kommt eine vertikale Narbe hinzu. In den ersten Monaten sind die Narben gerötet und können leicht erhaben sein. Durch konsequente Narbenpflege – etwa mit Silikonpflastern, Narbengels und UV-Schutz – verblassen sie mit der Zeit deutlich. Die individuelle Narbenqualität hängt auch von genetischen Faktoren ab.

Das hängt von der Operationsmethode ab. Bei der periareolärer Technik bleibt die Brustwarze am Gefäß- und Nervenstiel, sodass die Sensibilität häufig erhalten bleibt. Bei der Double Incision mit freier Brustwarzentransplantation werden die Nervenverbindungen durchtrennt. Viele Personen berichten über eine teilweise Rückkehr der Empfindungsfähigkeit in den Monaten nach der Operation, eine vollständige Wiederherstellung ist jedoch nicht garantiert. Wir klären Sie im Beratungsgespräch offen darüber auf, welche Erwartungen realistisch sind.

Nein. Da bei der maskulinisierenden Mastektomie das Brustdrüsengewebe entfernt wird, ist Stillen nach dem Eingriff nicht mehr möglich. Wenn dies ein Aspekt ist, der für Ihre Lebensplanung relevant ist, sprechen Sie uns darauf an. Wir beraten Sie ehrlich zu allen Konsequenzen des Eingriffs, damit Sie Ihre Entscheidung mit allen relevanten Informationen treffen können. Bei non-flat Surgery könnte Stillen noch möglich sein, die Wahrscheinlichkeit ist aber relativ gering.

Die Wahl der Top Surgery Methode hängt von Ihrer Brustgröße, der Hautelastizität, Ihrem Körperbau und Ihrem Wunschergebnis ab. Kleinere Brüste mit guter Hautelastizität eignen sich oft für die periareoläre Technik, während bei größeren Brüsten die Double Incision in der Regel die bessere Wahl ist. Im persönlichen Beratungsgespräch untersucht Ihre Chirurgin Ihre Brust, bespricht Ihre Vorstellungen und empfiehlt die Methode, die das beste Ergebnis für Ihre individuelle Situation verspricht. Bringen Sie gern Referenzbilder mit, die Ihrem Wunschergebnis nahekommen.

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